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Es ist zugleich der Auftakt kräfteraubender Wochen, bekommen es die Nürnberger im Anschluss doch auch noch mit Hoffenheim und Frankfurt zu tun. Zwei der drei Heimniederlagen kassierten die Breisgauer gegen die zwei besten Auswärtsteams der bisherigen Saison – gegen RB Leipzig (1:4) und Bayern München (1:2).
Bruno Labbadia fand auch nach dem wichtigen Befreiungsschlag gegen Bremen warnende Worte. Der Klassenerhalt sei erst gesichert, wenn der Abstieg rechnerisch nicht mehr möglich ist.
Den letzten Erfolg gab es im Mai 2014 (3:1-Heimsieg, Anm.), seitdem reichte es lediglich für zwei Unentschieden. Die beiden Duelle in der vergangenen Saison gingen verloren.
Freiburg hat sieben der letzten acht Matches zu Hause gegen Gladbach allesamt gewonnen und sogar nur drei Gegentore kassiert.
Mit den insgesamt auswärts erzielten 21 Auswärtstreffern stellt sich die Mannschaft sogar noch als torhungriger als der FC Bayern heraus, der es in der Fremde zwar auf sieben zusätzliche Zähler brachte, es aber bei vergleichsweise zurückhaltenden 17 Toren bewenden ließ. Anstatt der bereits in der Rückrunde der Vorsaison zu monierenden Auswärtsschwäche zu Leibe rücken, hat sich die Performance auf fremden Plätzen sogar nochmals verschlechtert: Spätestens der neuerliche Ausrutscher in Augsburg schlug dem Fass am Samstag endgültig den Boden aus.
„Wir haben heute wieder viel investiert, sind an unsere Grenze gegangen. Das war eine großartige Teamleistung. Jeder hat für jeden gefightet.“ – beim 2:1-Erfolg gegen Leverkusen bekam Alexander Nouri eine unermüdlich kämpfende Bremer Mannschaft zu sehen.
Freitag, 30. September 2016 um 20:30 Uhr — Bundesliga Vorschau, Prognose und Wett Tipp
für die „Königsblauen“ spricht wiederum die Tatsache, dass sie in der Vorsaison die zweitbeste Auswärtsmannschaft waren und drei der letzten fünf Gastspiele in Freiburg gewonnen haben. Zum Beispiel letzte Saison mit 1:0.
Es hat den Anschein, als könne RB Leipzig die anstehende Winterpause kaum noch erwarten. Seit vier Pflichtspielen sind die „Rasenballer“, die seit Sommer schon 24 Pflichtspiele in den Beinen haben, nun schon sieglos. für den prognostizierten Heimsieg macht sich zunächst einmal aber auch für den Favoriten jede Menge Arbeit erforderlich:
Die Defensive, in der vergangenen Saison das Prunkstück und sehr zuverlässig, ist undicht wie ein Sieb.
Ein Remis würde beiden Klubs auch weiterhin die Chancen auf Platz zwei in der Abschlusstabelle offenhalten.
Dass sich die Fohlen wenigstens bei ihren beiden jüngsten Auftritten in der heimischen Arena als treffsicher erwiesen, dürfte somit wohl nur der jeweiligen offensiven Ausrichtung der Gegner zu verdanken gewesen sein.
Noch nicht einmal Heilsbringer Dardai hatte es im Vorjahr dann vermocht, seinen Schützlingen einen langen Atem anzutrainieren: Nachdem die Hertha das Weihnachtsfest noch auf dem dritten Rang verbrachte, wurde am Ende sogar die Qualifikation für die Europa League verpasst. Allerdings bleibt einschränkend festzuhalten, dass die Fuggerstädter bislang bei allen Punktgewinnen lediglich als Krisengewinnler in Erscheinung traten — so wurden etwa die beiden Dreier den notleidenden Teams aus Bremen und Darmstadt abgejagt.
Skuril: Der Schuss zum Siegtor war sein einziger Ballkontakt im gegnerischen Strafraum! Damit ist Lookman der erste englische Bundesliga-Torschütze seit Owen Hargreaves 2005.
Ende Januar setzte sich Wolfsburg im Niedersachsen-Derby in Hannover mit 1:0 durch. Seitdem konnten nur drei weitere Zähler auf das Punktekonto gebucht werden.
Eine Aufholjagd dürfte zudem der Umstand erschweren, dass die Abwesenheit von Spielern wie Weiser, Duda und Kalou nach wie vor massiv die kreative Ader schwächt: Derzeit bleibt somit selbst der Hertha gar nichts anderes übrig, als auf einen freundlich gesinnten Spielverlauf zu hoffen.
Somit ist mittlerweile schon eine ziemlich lange Suche nach einem Auftritt erforderlich, der tatsächlich als ein Bewerbungsschreiben für die anvisierte europäische Königsklasse taugt — in spielerischer Hinsicht lief es schließlich bereits im „goldenen September“ nicht immer rund. Über den Last-Minute-Schreck tröstete die Freiburger jedoch die Tatsache hinweg, auch mit dem verbliebenen Zähler dem Klassenerhalt wieder einen Schritt nähergekommen zu sein — von dem 7-Punkte-Polster auf den Relegationsplatz kann sich der Klub relativ große Planungssicherheit versprechen.
Ein Blick auf die Tabelle bleibt dabei für Präsident Rüdiger Fritsch ein Tabu, man schaue von Spiel zu Spiel. „Sollte am Ende der Saison ein Abstand zum Relegationsplatz hergestellt sein, der spannend ist, dann wird man uns das sicher mitteilen“, so Fritsch auf hessenschau.de.
Im Olympiastadion hatten sich die Ereignisse zum Saisonauftakt allerdings sogar noch etwas spektakulärer überschlagen. Nachdem die Breisgauer in der Nachspielzeit völlig überraschend den Ausgleich erzielten, meldeten sich die Gastgeber im direkten Gegenzug mit Joker Schieber zurück.
Quoten Stand vom 31.08.2018, 10:05 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.